Zielsetzung
Ziel dieses Value-Management-Seminars ist es, sowohl die in der Praxis erforderlichen betriebswirtschaftlichen Grundlagen anschaulich und übersichtlich zu vermitteln als auch scheinbar komplexe Sachverhalte an praktischen, labornahen Beispielen und Übungen zu verdeutlichen. Dazu wurde eigens eine Labor-Fallstudie entwickelt, die die Teilnehmer durch den Lebenszyklus eines analytischen Labors führt, d.h. von seiner Planung über die Einrichtung bis zum Ausbau und Wachstum über einen Zeitraum von 5 Jahren Hierdurch sehen die Teilnehmer direkt die praktischen Auswirkungen / Effekte der vermittelten theoretischen Grundlagen.
Das Seminar bringt Ordnung und System in die vorhandene Flut von Fachbegriffen und Abkürzungen wie zum Beispiel:
BSC, KPI, EBITDA, ROCE, ROI, AfA, EVA, NPV, Cash-Flow, . . .
die in Industrie- und Pharma-Unternehmen ebenso gebräuchlich sind wie in den Finanz- und Wirtschaftsteilen der Tageszeitung oder einschlägigen Managermagazinen.
Zur Fokussierung auf die wesentlichen Bestandteile für den Laboralltag und zur Schärfung des wertorientierten Handelns im Labor werden Werkzeuge & Hilfsmittel angeboten z.B. um Kennzahlen zu verdichten oder in einen gemeinsamen Kontext einer (Firmen-)Strategie zu stellen. Moderne Führungsinstrumente & Firmenkultur wie zum Beispiel Mitarbeitergespräche mit Zielvereinbarungen oder der Kontinuierliche Verbesserungsprozess sorgen hierbei für die Nachhaltigkeit eines Labor Value-Managements.
Gleichzeitig bietet das Seminar mit den vielen Übungen und Gruppenarbeiten auch eine ausgezeichnete Plattform für den Erfahrungsaustausch der Teilnehmer zu den relevanten Laborfragestellungen und zur Netzwerkbildung zwischen den Teilnehmern.
Durch den Praxisbezug des Seminars mit die zahlreichen Übungen zu betriebswirtschaftlichen Fragestellungen ist es erforderlich, dass Sie Ihren eigenen Taschenrechner mit den Grundrechenarten zum Seminar mitbringen.
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie als Special eine Auswahl an Kopien zur Laborfallstudie vorab zugeschickt, damit Sie sich auf die Inhalte des Seminars frühzeitig einstimmen können.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf max. 30 Teilnehmer.
Hintergrund
Der Laborleiter / die Laborleiterin in der pharmazeutischen Industrie muss für die erfolgreiche Ausübung seiner/ ihrer Tätigkeit neben den GMP- und FDA-Anforderungen eine Vielzahl unterschiedlichster betriebswirtschaftlicher Managementaufgaben bewältigen. Neben der regelmäßigen Erhebung von Kennzahlen und der Verfolgung der Laborkosten und Leistungen müssen jährliche Planungsprozesse wie Personal-, Investitions- und Budgetplanung und eine mehrjährige Langfristplanung vorgenommen werden. Hierzu sind Kenntnisse erforderlich, die bei Ausbildung und Studium nicht behandelt wurden, zum Beispiel
- Betriebswirtschaftliche Grundlagen
- Internes und externes Rechnungswesen
- Entwicklung und Interpretation von Laborkennzahlen
- Beurteilung und Begründung von Investitionsentscheidungen
- Ermittlung und Bewältigung von Engpässen im Labor (Geräte, Personal, Räume, Investitionsbudget)
Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat zu einem dramatischen Einbruch in der Wirtschaftsleistung sowohl in den Industriestaaten als auch zum Teil in den Schwellenländern geführt. Deshalb wird es auch in der Chemie- und Pharma-Industrie entscheidend sein, die verfügbaren Ressourcen (Anlagen, Maschinen, Personal) bestmöglich einzusetzen, um auch bei fallenden Umsatzprognosen noch profitabel wirtschaften zu können.
Die DEKRA Certification GmbH in Stuttgart hat CONCEPT HEIDELBERG als Träger für die Förderung der beruflichen Weiterbildung nach AZWV zugelassen. Mehr.
AKTUELLE PHARMA-KONGRESS-MELDUNGEN JETZT AUCH ÜBER TWITTER
Ab sofort stehen die neuesten Informationen rund um den Pharma-Kongress 2011 auch über den Kurznachrichtendienst Twitter zur Verfügung. Mehr.
CONCEPT HEIDELBERG VERSCHREIBT SICH DEM KLIMASCHUTZ
Die Deutsche Post hat Concept Heidelberg mit ihrer Teilnahmebescheinigung bestätigt, dass das Unternehmen als offizieller GOGREEN Services Kunde aktiv zum Klimaschutz beiträgt und die beim Transport von Kundensendungen entstehenden Emissionen durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden. Lesen Sie mehr.